Mittwoch, 25. Juni 2014
da summa kummt
ah do schau hi, da summa kummt. d'röck wern kürza, d'ausschnitt größa, do woaß ma goar nimma, wo ma hischau soi. de oana lossn s'duttal spitzn, de andan zong da boid eana ritzn, do wird da boid ganz hoaß, boid koid, dass koan mehr auf'n hocka hoit. iatz wenn de net boid eana zeig vapackln, no muss in o mi'n zeigl wackln. grod guad dass ah moi wieda umma is, wei sunst war da des a ganz schens gschies.
Montag, 23. Juni 2014
Ja wo brunzn's denn hi?
Ja sog amoi, wos is denn des, da oane socht a d'Stauan hi, da anda feucht an Zau a weng o. Do kunnst joa glatt moana, Du warst auf an Scheißhaus und net in da Firma. A jeda, den's grod druckt oda zwickt, packlt sein Heini aus und suacht se a Eckal, wo a grad moant, do gangs und es sieg at'n kona. Und scho geht's dahi, no schau grod, wia's rinnt, dass' grod a Freid is. I hob mi scho gfrogt, warum dass bei uns an a poar Stelln so soachlt. Iatz woaß i des ah. I wart grod nu, bis der Dog kimmt, wo mir oana auf d'Wog hi scheißt. I glaub, dass ma do scho ah wos aussa reisst.
Dienstag, 3. Juni 2014
Die Diskrepanz des geschriebenen Wortes
Es ist ja schon mal ein guter Anfang, die Erfindung der Sprache. Und dann auch noch die Erfindung der Schrift. Bei der Sprache ist es ja meist klar, sofern man das Gegenüber auch noch sieht, erkennt man ja meist, ob das gesprochene Wort angekommen ist. Und wenn ja, dann meist auch, ob die "Verarbeitung" des selben auch beim Gegenüber geglückt ist und er es verstanden hat. Sollte die Verarbeitung nicht geklappt haben, kann man ja noch unterstützend eingreifen, neu formulieren, weniger Fremdwörter benutzen oder einfach versuchen, den Sachverhalt in Worte zu fassen, die das Gegenüber auch kennt. Handelt es sich dabei aber nur um einen beratungsresistenten Zeitgenossen, kann man ja noch etwas deutlicher werden. Der Typus "selber reden, Ohren zu und durch" ist da etwas schwierig, da er einfach darauf losplappert, so bald man ihm etwas erklären möchte und damit für seine Umwelt als taub erscheint. Das Problem dabei ist, dass dieser es immer schafft, synchron mit dem Erklärer anzufangen, jedoch aufgrund der damit einsetzenden temporären Taubheit jedoch nichts mehr weiter wahrnimmt. Ein Ende dieser Synchronität ist kaum zu erwarten, endet jedoch mit Sicherheit mit dem Tod des Kandidaten. Für solche Kandidaten, die absolut nicht hören wollen, kann man ja auch immer noch stärkere Geschütze auffahren. Lauter werden, noch lauter werden und gegebenenfalls eine picken. Denjenigen, die zerebral nicht in der Lage sind, das gesprochene zu erfassen, kann man leider beim besten Willen nicht helfen, ausser sie einfach bei der Hand zu nehmen und dort hin zu führen, wo man sie haben möchte. Beim Geschriebenen sieht die Sache völlig anders aus. man hat weder Einfluss darauf, ob es verstanden wird, ob es richtig interpretiert wird oder gar ob es überhaupt gelesen wird. Schlimm wirds dann erst, wenn ein Nichtleser in Tateinheit mit beratungsresistetem Dampfplapperer zusammen trifft... da kommt doch tatsächlich einer an und fragt, ob wir auch dies und jenes haben. Man geht dann schließlich davon aus, der gute Mann hat noch keine Preisliste und überreicht ihm dergleichen. Dann bekommt man schließlich zur Antwort: "... danke, die brauch ich nicht, hab schon so eine zuhaus." Aha! Für was hat er die wohl zuhause? - zum Butterbrot einwickeln - damit man für die kalten Wintertage doch mal was zu lesen zuhaus hat - falls mal das Anzündpapier knapp wird - zur einmaligen rektalen Verwendung - zum unterlegen, wenn mal der Stuhl wackelt - um ihm was zu erzählen, falls grad keiner da ist, den's nicht interessiert - als Tarnung, um die einschlägigen Magazine darin zu verstecken ...bin für weitere Lösungen denkbar dankbar.
Donnerstag, 15. Mai 2014
selektives Schauen
man glaubt's net, aber des gibt's! es gibt tatsächlich Leut, de schaffen's, dass sie sich dermaßen auf was konzentrieren können, dass ihnen drumherum absolut nichts mehr auffällt. Man könnt fast sagen, "alles entgeht"! da kann man auch mal auf der Website, sich durchgraben bis zum Kontaktformular, damit man dann dort nach den Öffnungszeiten fragen kann. Die Krönung ist dann, wenn sich derjenige bis zum Forum durchgräbt und seine Frage dann in einem Thread eröffnet. Der Hinweis dazu steht dann in einem der alten Gästebücher, die nur noch über einen Link zum nächsten erreichbar sind. Ach ja, für alle Minimalisten unter den Wenigklickern und Klicksoptimieren. Die "Annahmezeiten" sind nur einen Klick von der Startseite entfernt! Das Kontakformular allerdings auch, ausfüllen muss man's halt....
Mittwoch, 2. April 2014
RINDENMULCH
ja, Sie haben richtig gelesen, es heißt Rindenmulch. Nicht Rindermilch, nicht Rindermolch, sondern Rindenmulch. Es heißt auch nicht Ründermülch, Rindamüch, Münderrülch oder Kinderknilch. Wenn Sie welchen haben wollen, sprechen Sie bitte laut und deutlich und sagen nicht "münnämüsch". host mi?
Donnerstag, 30. Januar 2014
wia soi denn des geh?
do schreibst wos einfachs auf und denkst da, des vasteht eh a jeda. net vui, grod drei zeina, zwoa dog foin aus, dafia is an an andan dog auf. passt. wos moanst, wia lang dass des dauert, bis da erste oruaft, wos denn des hoassn soi? net amoi zwoa wochan hom ma gschafft, des is gwis. wia soist iatz dann sowas schreim, dass ah a depp vasteht? ah jo, und vorher s'lesn soid a ah net aufhean, wei in da drittn zein steht ah no wos.
Freitag, 15. November 2013
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